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Hebräisch für Reisende: Wichtige Ausdrücke in Israel (2026)

Hebräisch für Reisende: Wichtige Ausdrücke in Israel (2026)

By The Visit Israel Editorial Team · Last updated

Ihre neuen Sprachkenntnisse auf einer geführten Tour einsetzen

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Einige Hebräisch-Phrasen vor der Israel-Reise zu lernen, ist eine der rentabelsten kleinen Investitionen, die man treffen kann. Englisch ist im ganzen Land weit verbreitet — aber mit einem „toda raba” auf der Zunge ist man bei jedem Marktstand, an jedem Hotel-Check-in-Schalter und an jeder Westmauer herzlicher empfangen als ohne.

Dieser Leitfaden verwendet durchgehend phonetische Transkription — kein Erlernen der Hebräischschrift nötig. Alle Phrasen sind standardmäßiges israelisches Hebräisch (sephardische Aussprache), die im ganzen Land die gesprochene Norm ist.


Schrift- und Aussprache-Grundlagen

Hebräisch wird von rechts nach links in einem 22-Buchstaben-Alphabet ohne Groß-/Kleinschreibung geschrieben. Für Reisende reicht phonetische Schreibweise völlig aus — Restaurantspeisekarten, Touristenstätten und Straßenschilder sind universell auf Englisch verfügbar.

Zwei Laute, die es im Deutschen so nicht gibt:

Die Betonung liegt generell auf der letzten Silbe: sha-LOM, to-DA, be-va-ka-SHA.


Begrüßungen und Grundlegendes

DeutschHebräisch (phonetisch)Hinweis
Hallo / Auf Wiedersehen / FriedenShalomUniversell — jederzeit und überall verwendbar
Guten MorgenBoker tovAntwort: boker or (‘Morgen des Lichts’)
Guten AbendErev tovStandardmäßige Abendgröße
Gute NachtLaila tovBeim Abschied für die Nacht
Wie geht’s?Ma nishma?Wörtlich ‘Was hört man?’ — ungezwungen, alltäglich
Gut, dankeBeseder, todaBeseder = OK/gut; das meistgebrauchte Wort im Hebräischen
Auf WiedersehenLehitraotWörtlich ‘Bis wir uns wiedersehen’
JaKen
NeinLo

Höflichkeitsphrasen

DeutschHebräisch (phonetisch)Hinweis
DankeTodaEinfache Form
Vielen DankToda rabaDie Phrase, die die herzlichsten Reaktionen auslöst
Bitte / BitteschönBevakashaEin Wort für beide Bedeutungen
Entschuldigung / VerzeihungSlichaZum Aufmerksamkeitsgewinnen oder Entschuldigen — beides
Ich verstehe das nichtAni lo mevin (m) / Ani lo mevina (f)Hebräisch hat grammatisches Geschlecht
Sprechen Sie Englisch?Ata medaber anglit? (zu einem Mann) / At medaberet anglit? (zu einer Frau)
Ich spreche kein HebräischAni lo medaber ivrit (m) / Ani lo medaberet ivrit (f)

Zahlen

ZahlHebräisch (phonetisch)
1Echad
2Shtayim
3Shalosh
4Arba
5Chamesh
6Shesh
7Sheva
8Shmone
9Tesha
10Eser

Für größere Zahlen: 20 = esrim, 100 = mea, 1.000 = elef. Bei Bezahlvorgängen funktioniert Zeigen und englische Zahlen verwenden einwandfrei.


Wegbeschreibungen

DeutschHebräisch (phonetisch)
Wo ist der/die/das…?Efo ha-…?
LinksSmol
RechtsYamin
GeradeausYashar
Halt / StoppAtzor
NahKarov
WeitRachok
StraßeRechov
BusbahnhofTachanat otobusim
BahnhofTachanat rakevet
FlughafenNemal te’ufa

Praktischer Tipp: Israelische Fußgänger und Ladeninhaber sind Touristen, die auf Englisch nach dem Weg fragen, gegenüber äußerst hilfsbereit. Ein einfaches ‘efo’ (wo?) gefolgt vom Zielort reicht oft, um eine komplette Gestik-Wegbeschreibung auszulösen.


Im Restaurant oder Café

DeutschHebräisch (phonetisch)Hinweis
Ich möchte…Ani rotze… (m) / Ani rotza… (f)Gefolgt von der Bestellung
Die Rechnung, bitteHeshbon, bevakashaUnerlässlich — in israelischen Restaurants wird die Rechnung selten automatisch gebracht
WasserMayimMayim gazim = Sprudelwasser, mayim lo gazim = stilles Wasser
KaffeeKafeKafe hafuch = israelischer Cappuccino (die Standardbestellung)
Ohne FleischBli basarNützlich in koscheren wie nicht-koscheren Restaurants
Ist das koscher?Ze kasher?Relevant auf Märkten und in Delikatessen
LeckerTaimDem Koch sagen, das Essen sei taim me’od (sehr lecker), ist immer willkommen
Herr Ober! (Aufmerksamkeit)Slicha!Wörtlich ‘Entschuldigung’ — die richtige Art, einen Kellner zu rufen

Einkaufen

DeutschHebräisch (phonetisch)Hinweis
Was kostet das?Kama ze ole?Die nützlichste Einkaufsphrase
TeuerYakar
GünstigZol
Haben Sie…?Yesh lecha…? (zu einem Mann) / Yesh lach…? (zu einer Frau)
Ich nehme esAni ekach et ze
KreditkarteKartis ashraiDie meisten israelischen Läden akzeptieren Karten; Märkte oft nur Bargeld
QuittungKabala

Auf dem Karmel-Markt oder dem Machane-Jehuda-Markt wechseln Händler bei einem ausländischen Akzent meist zu Englisch — aber ein kama ze ole? am Anfang signalisiert Engagement und bekommt manchmal einen besseren Preis.


Im Hotel oder bei der Unterkunft

DeutschHebräisch (phonetisch)
ZimmerCheder
SchlüsselMafteach
Haben Sie ein freies Zimmer?Yesh lachem cheder panui?
FrühstückAruchat boker
AuscheckenYetzia
WLANWai-fai (identisch mit dem Deutschen)

Nützliche Alltagswörter

DeutschHebräisch (phonetisch)Hinweis
OK / Gut / In OrdnungBesederDas meistgebrauchte Wort im israelischen Alltag
Wirklich? / Ist das so?Beemet?Wörtlich ‘Wirklich?’ — ständig in Gesprächen verwendet
Wie schade / Das ist bedauerlichChavalMan hört es ununterbrochen
GenugMaspik
SchnellMaher
LangsamLeat leatWörtlich ‘langsam langsam’
GeöffnetPatu’ach
GeschlossenSagur
EingangKnisaSteht auf fast jeder Tür in Israel
AusgangYetzia
ToiletteSherutimWörtlich ‘Dienste’ — steht auf jeder Badezimmertür

Notfallphrasen

DeutschHebräisch (phonetisch)Hinweis
Hilfe!Hatsilu!Notfallruf
PolizeiMishteraNotruf Israelische Polizei: 100
KrankenwagenAmbulansMagen David Adom (Israelisches Rotes Kreuz): 101
FeuerEshFeuerwehr: 102
Ich brauche einen ArztAni tsarich rofe (m) / Ani tsricha rof’a (f)
KrankenhausBeit cholim
ApothekeBeit mirkacha

Israelische Notfalldienste antworten auf Englisch. Rufnummern: 100 (Polizei), 101 (Krankenwagen), 102 (Feuerwehr) — Einsatzkräfte sind mehrsprachig.


Praktische Hinweise zur Sprachverwendung

Grammatische Fehler sind kein Problem. Hebräisch hat grammatisches Geschlecht — jedes Substantiv und jede Verbkonjugation ändert sich je nachdem, ob man männlich oder weiblich ist. Touristen mischen sie regelmäßig, und Israelis finden das charmant statt verwirrend. Kein Grund zur Sorge.

Slicha ist der Schweizer Taschenmesser-Begriff. Dieses eine Wort deckt ab: entschuldige mich (beim Vorbeigehen), sorry (zur Entschuldigung), wie bitte? (wenn man etwas nicht gehört hat) und einen Kellner rufen. Es kann gar nicht zu oft verwendet werden.

‘Beseder’ erschließt alles. Sobald man versteht, dass beseder OK in jedem möglichen Sinne bedeutet — bestätigt, verstanden, einverstanden, kein Problem, gut, alles klar — hört man es etwa einmal alle zwei Minuten im israelischen Alltag.

Das lateinische Alphabet ist überall. Ladenschilder, Restaurantspeisekarten, Bahn- und Busanzeigen, Straßenschilder auf Hauptrouten und Flughafenbeschilderung erscheinen alle auf Hebräisch und Englisch. Man kommt ohne Hebräischkenntnisse problemlos zurecht.

Für weitere praktische Planung: Israel für Erstbesucher · Transport in Israel

Frequently asked questions

Muss ich Hebräisch können, um in Israel zu reisen? +

Nein — Englisch ist in ganz Israel weit verbreitet, besonders in Tel Aviv, Jerusalem, Eilat und überall dort, wo Touristen unterwegs sind. Hotelpersonal, Restaurantpersonal, Museumsführer und die meisten Transportmitarbeiter kommunizieren sicher auf Englisch. Dennoch: Schon ein paar Hebräisch-Wörter lösen bei Israelis eine wirklich herzliche Reaktion aus. Ein 'toda raba' (vielen Dank) oder ein 'boker tov' (guten Morgen) verändert die Atmosphäre einer Begegnung sofort — unverhältnismäßig positiv für den kleinen Lernaufwand.

Hebräisch oder Arabisch — was ist nützlicher für Touristen? +

In jüdisch geprägten Gebieten (zentrales Tel Aviv, Westjerusalem, Eilat, die meisten Touristenstätten) ist Hebräisch die Hauptsprache. In arabisch-israelischen Gemeinschaften — Nazareth, Akko, Jaffa, Ostjerusalem — ist Arabisch unter den Einheimischen häufiger, obwohl dort auch Hebräisch gesprochen wird. Wer das Muslimische Viertel der Altstadt Jerusalem, arabische Märkte in Akko oder christliche Araberdörfer wie Beit Jala besucht, wird mit ein paar Arabisch-Wörtern ("schukran" = danke; "marhaba" = hallo) gut ankommen. Für die meisten Touristenrouten decken Hebräisch-Phrasen die Mehrheit der Situationen ab.

Welche Schrift verwendet Hebräisch? +

Modernes Hebräisch verwendet ein 22-Buchstaben-Alphabet, das sogenannte Aleph-Bet, das von rechts nach links geschrieben und gelesen wird. Buchstaben haben keine Groß-/Kleinschreibung. Für Reisende ist das Erlernen der Schrift nicht notwendig — phonetisch transkribierte Phrasen funktionieren in Gesprächen gut, und praktisch alle Touristenschilder, Speisekarten und Transport-Apps sind auch auf Englisch verfügbar. Wer die Schrift lernt, hat einen Bonus bei Marktständen und traditionellen Restauranttafeln, aber es ist keine Voraussetzung.

Wie wird Hebräisch ausgesprochen? +

Für Deutschsprachige besonders hilfreich: Das 'ch' im Hebräischen klingt wie das 'ch' in 'Bach' oder 'Loch' — ein gutturaler Reibelaut, nicht wie das 'ch' in 'China'. Das Ayin ist ein sanfter Kehlverschluss, den man auf Deutsch nicht kennt — einfach weich ansetzen. Das 'r' ist ein leichtes Zäpfchen-R, ähnlich dem Deutschen, aber weicher. Die Betonung liegt meistens auf der letzten Silbe: sha-LOM, to-DA, be-va-ka-SHA. Vokale sind kurz und klar: 'a' wie in 'Vater', 'e' wie in 'See', 'i' wie in 'Igel', 'o' wie in 'Boot', 'u' wie in 'gut'.

Welche fünf Hebräisch-Phrasen sind am wichtigsten? +

Die fünf Phrasen mit dem größten Effekt für Touristen: 'shalom' (hallo / auf Wiedersehen / Frieden — universelle israelische Begrüßung), 'toda raba' (vielen Dank — lässt Israelis aufleuchten), 'slicha' (entschuldigung / verzeihung — für alles verwendbar), 'bevakasha' (bitte / bitteschön — ein Wort für beide Bedeutungen), und 'efo ha-...?' (wo ist der/die/das...? — Grundlage jeder Wegfrage). Mit diesen fünf allein kann man begrüßen, danken, sich entschuldigen, einen Kellner ansprechen und nach dem Weg fragen.

Kann ich stattdessen eine Übersetzungs-App benutzen? +

Ja — der Kamera-Modus von Google Translate (Handy auf Hebräisch-Text richten) ist bei Speisekarten und Schildern wirklich nützlich. Für schnelle Marktsituationen, Restaurantbestellungen oder Taxigespräche sind auswendig gelernte Phrasen aber praktischer als das Heraussuchen auf dem Smartphone. Betrachten Sie die Phrasen als soziale Kompetenz, nicht als linguistische Notwendigkeit.

By The Visit Israel Editorial Team · Last updated