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Israelrundreise mit dem Auto: 7-Tage-Route (2026)

Israelrundreise mit dem Auto: 7-Tage-Route (2026)

By The Visit Israel Editorial Team · Last updated

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Eine Mietwagen-Rundreise ist die lohnendste Art, Israels gesamte Bandbreite zu erleben — von Mittelmeerruinen und nördlichem Weinland über das Jordantal und das Tote Meer bis in die Negev-Wüste. Der öffentliche Nahverkehr bedient die Städte gut, aber Galiläa, die Golanhöhen und der Negev erschließen sich erst hinter dem Steuer. Diese Reiseroute beschreibt eine siebentägige Schleife im Uhrzeigersinn von etwa 850 km, die Umwege minimiert und die dramatischste Landschaft ans Ende stellt.

Wenig Zeit? Wenn Sie nur 3–4 Tage haben und sich auf Galiläa und Golan konzentrieren möchten, deckt der Nordisrael-Roadtrip-Leitfaden diese kompaktere Schleife detailliert ab.

Vor der Abfahrt: Mietwagenpreise vergleichen und Abholzeiten prüfen im Mietwagen-Leitfaden. Verkehrsregeln, Benzin, Parken und Maut erklärt der Führerschein- und Fahrführer.


Tag 1 — Tel Aviv → Caesarea → Haifa (ca. 100 km, 1,5 Std. Fahrt)

Mietwagen am Ben-Gurion-Flughafen oder im Stadtzentrum Tel Aviv früh am Morgen abholen. Nördlich auf der Küstenroute 2 fahren.

Caesarea (Zwischenstopp, 45 km nördlich von TLV) ist eine der eindrucksvollsten römischen und Kreuzfahrerstätten des Nahen Ostens — eine vollständige Hafenstadt, erbaut von König Herodes dem Großen im ersten Jahrhundert v. Chr. Planen Sie zwei bis drei Stunden für den Archäologiepark: römisches Theater, Kreuzfahrermauern, Hippodrom­ruinen und den Hafendamm. Weitere Informationen im Caesarea-Leitfaden.

Weiter nördlich weitere 50 km nach Haifa. Ankunft für einen spätnachmittäglichen Spaziergang durch das Deutsche Viertel und Abendessen am Ben-Gurion-Boulevard. Übernachtung in Haifa.


Tag 2 — Haifa → Akko → Rosh Hanikra (ca. 50 km, 1 Std. Fahrt)

Frühmorgens die Bahá’í-Weltzentrum-Terrassen besuchen — kostenlose geführte Touren müssen vorab reserviert werden und sind in der Hochsaison Wochen im Voraus ausgebucht.

Dann weiter nach Akko (Acre): Kreuzfahrer-Unterstadtmuseum, osmanisches Khan el-Umdan, Al-Jazzar-Moschee und die Altstadt, die eines der besterhaltenen Beispiele der osmanischen Stadtplanung ist. Detailinfos im Akko-Stadtführer.

Nachmittagsabstecher zu den Rosh Hanikra Grotten (20 km nördlich von Akko, direkt an der libanesischen Grenze): Meereshöhlen, zugänglich per Seilbahn. Zurück nach Haifa oder weiter nach Akko zur Übernachtung.


Tag 3 — Rosh Hanikra → Safed → Galiläa (ca. 80 km)

Fahrt ins Obergaliläa — nach Safed (Zfat), der mystischen Kabbala-Hochburg in den Bergen (900 m ü. M.): Künstlerviertel, Synagogen aus dem 16. Jahrhundert und Panoramablick auf das Galiläische Meer. Weiter nach Tiberias am Westufer des Galiläischen Meeres als Übernachtungsbase. Lesetipp: 3 Tage in Galiläa.


Tag 4 — Golanhöhen (ca. 100 km Rundfahrt ab Tiberias)

Die Golanhöhen bieten Lavendelfelder, Weinberge, Druzen-Dörfer und strategische Aussichtspunkte über das Galiläische Meer und Syrien. Hauptstops: Nimrod-Festung (mittelalterliche Kreuzfahrer-Zitadelle), Mitzpe Golani-Aussichtspunkt und die Weinkellereien der Region. Honesty-Hinweis: der politische Status der Golanhöhen ist international umstritten; für die praktische Touristik sind die Stätten über israelische Straßen zugänglich und sicher. Detailinfos in den Golanhöhen-Leitfaden.


Tag 5 — Tiberias → Jordantal (Route 90) → Totes Meer (ca. 150 km)

Route 90 nach Süden durch das Jordantal — Kafarnaum, der Taufstelle Yardenit und Bet Sche’an mit seinem außergewöhnlich erhaltenen römischen Amphitheater. Ankunft am Toten Meer nachmittags. Baden im Toten Meer: buchen Sie ein Resort in Ein Bokek mit privatem Strandzugang oder nutzen Sie einen der öffentlichen Strände. Alle Informationen im Tote-Meer-Leitfaden.


Tag 6 — Totes Meer → Masada → Negev (ca. 80 km)

Früh am Morgen (05:30–06:00 Uhr Abfahrt) zur Masada für den Sonnenaufgang. Die Seilbahn öffnet kurz nach Sonnenaufgang; alternativ ist der Snake Path (45–60 Min. Aufstieg) schon vor Sonnenaufgang zugänglich. Vollständige Besuchsinformationen im Masada-Leitfaden.

Nachmittags weiter nach Mitzpe Ramon im Negev — Abendbasis am Rand des Makhtesh Ramon, des größten Erosionskraters der Welt. Wer den Sonnenuntergang über dem Makhtesh erleben will, kommt hier auf seine Kosten. Weitere Informationen im Mitzpe-Ramon-Leitfaden.


Tag 7 — Negev → Tel Aviv (ca. 200 km)

Morgen am Makhtesh: kurze Wanderung im Krater (2–3 Std.) oder Geländefahrt über Wüstenpisten (Mietwagen-Vertragsbedingungen prüfen: Off-Road oft ausgeschlossen). Anschließend Rückfahrt nach Tel Aviv über Route 40 (Landschaftsstrecke durch den Negev) oder die schnellere Route 6 (Mautstraße). Tipps für 3 Negev-Tage im 3-Tage-Negev-Leitfaden.


Praktische Hinweise

Mietwagen-Tipps

Benzin und Maut

Benzin ist in Israel teurer als in Mitteleuropa. Die Schnellstraße Route 6 ist mautpflichtig; an Grenzstellen mit elektronischem System — Mautgebühren werden automatisch über das Kennzeichen abgebucht und dem Mietwagenanbieter in Rechnung gestellt; Aufschlag beim Anbieter erfragen.

Parken

In Tel Aviv und Jerusalem teuer und schwer zu finden. An Sehenswürdigkeiten im ganzen Land gibt es in der Regel kostenpflichtige Parkplätze. Schabbat-Parken in manchen Vierteln gratis (Schilder beachten).

Frequently asked questions

Wie viele Tage brauche ich für eine Israelrundreise? +

Sieben Tage sind das praktische Minimum für eine vollständige Rundreise — Tel Aviv → Nordküste → Galiläa → Golan → Jordantal → Totes Meer → Negev — ohne Hetze. Zehn Tage ermöglichen mehr Tiefe: eine zweite Nacht im Golan, einen vollen Tag in Safed und Zeit für die Strecke bis Eilat. Fünf Tage sind möglich, streichen aber entweder Galiläa/Golan oder den Negev.

Was ist die beste Route für eine Israelrundreise? +

Die logischste Route ist eine Schleife im Uhrzeigersinn: Tel Aviv → Küstenroute nach Norden (Caesarea, Zichron Yaakov, Haifa, Akko) → Obergaliläa und Golanhöhen → hinunter durch das Jordantal (Route 90) → Totes Meer und Masada → Negev (Mitzpe Ramon) → zurück nach Norden über Route 40 oder die kostenpflichtige Schnellstraße Route 6. Diese Strecke vermeidet Umwege und setzt die dramatischste Landschaft ans Ende.

Benötige ich einen internationalen Führerschein für Israel? +

Ein internationaler Führerschein (IDP) wird neben dem Heimatführerschein dringend empfohlen, obwohl viele israelische Mietwagenanbieter EU- oder britische Lizenzen ohne IDP akzeptieren. Besucher aus den USA, Kanada und Australien sollten einen IDP mitbringen, da israelische Behörden Heimatlizenzen möglicherweise nicht anerkennen. Details im [Mietwagen-Leitfaden](/de/car-rental-israel).

Kann ich mit einem israelischen Mietwagen nach Jordanien fahren? +

Nein. Israelische Mietwagenverträge verbieten ausdrücklich die Einfahrt nach Jordanien oder Ägypten; die Versicherung erlischt beim Grenzübertritt. Für Petra ist der Standardweg eine geführte Tour ab Jerusalem oder Eilat oder eine Fußüberquerung des Yitzhak-Rabin/Wadi-Araba-Übergangs mit anschließender Organisation auf jordanischer Seite.

Ist das Fahren in Israel für Ausländer schwierig? +

Israel hat Rechtsverkehr; Straßen sind gut ausgebaut und die meisten Schilder enthalten Englisch. Die größten Herausforderungen sind das Stadtparken (teuer und knapp in Tel Aviv und Jerusalem) sowie aggressives Fahrverhalten auf mehrspurigen Schnellstraßen. Waze wird von israelischen Fahrern allgemein genutzt — folgen Sie ihm statt dem Instinkt. Vermeiden Sie nach Möglichkeit das Fahren in Tel Aviv- und Jerusalem-Stadtzentren; parken Sie am Rand und nutzen Sie den ÖPNV für die Innenstadt. Alle Details zu Verkehrsregeln, Benzin, Parken und Maut im [Führerschein- und Fahrführer](/de/driving-in-israel).

Kann ich an Schabbat in Israel Auto fahren? +

Ja — Ihr Mietwagen ist Ihr bester Schabbat-Vorteil. Während Busse und Züge von Freitagmittag bis Samstagabend ruhen, sind die Straßen ungewöhnlich leer und ruhig. Viele Sehenswürdigkeiten haben am Schabbat geöffnet. Die praktische Einschränkung sind die Öffnungszeiten der Mietwagenbüros: Holen Sie das Fahrzeug vor Freitagmittag ab. Tankstellen an Hauptstraßen sind am Schabbat geöffnet; Stadtzentrum-Tankstellen schließen oft.

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